Freitag, 30. Juli 2010

Chanel Bikerboots

Gefällt. Gefällt irgendwie sehr!



pictures: fashionising.com

Dienstag, 27. Juli 2010

Germany's Next Sleeping Pill turns into Venus Goddess




Dass Germany's Next Topmodel uns alle nicht mehr ernsthaft tangiert und die meisten von uns es wohl nur zur eigenen Belustigung (inklusive 100 prozentiger Fremdscham-Garantie) schauen, ist mir nichts neues. Ebenso wenig ist die Venus Werbung neu und trotzdem befördert mich diese unglaublich von Temperament geprägte Stimme Alisars jedes mal in den Sekundenschlaf.

Mit dem Titel des nächsten Topmodels, leiert die in Österreich lebende sleeping Beauty den Venus-Spruch gekonnt herunter. Ein Gefühl zwischen "War sie auf Drogen als unsere Heidi ihr den Job zugeteilt hat?" und "Halt bitte einfach deinen Mund" kommt jedes mal unvermeidbar in mir auf!
Wenn ich nicht wüsste, dass ich mit Alisar dieses "göttliche Geheimnis für göttlich Glatte Haut" teilen würde, würde ich wohl kaum durch diese mehr als lächerliche Werbung "die Göttin in mir" entdecken. Gleichzeitig kommt in mir die Frage hoch, ob die diesjährige Gewinnerin dem Titel als Topmodel 2010 (man merke: Nächstes Jahr wird es dann eine andere Durchschnittsprinzessin aus Deutschland oder unmittelbarer Umgebung) überhaupt gerecht werden kann. Meine Meinung nach diesem wirklich unglaublich fetzigen Werbespot: Nein. Sie hätte wohl besser in Mattighofen weiterhin bleiben sollen und lieber einen ehrenwürdigeren Job gemacht, der ihren nicht gerade vorhandenen Biss zum Vorschein bringt.
Der Spot ist reiner Fremdscham. Und Alisar bald wieder weg vom Fenster. (Zumindest hoffentlich bald aus meinem Fernseher)

Mittwoch, 14. Juli 2010

Hong Kong: Day & Night No. 2



Ich bin leider so hinten mit meinen Einträgen, dass ich mir gedacht habe Tag und Nacht 2 meines Hong Kong Aufenthaltes in einen Post zu packen.
Neben dem Pacific Place Hong Kong (eine unterirdische Shoppingmall), ging es in die vielen weiteren kleinen Plätzchen, die diese Stadt zu bieten hat.
Der Kee Club auf Hong Kong Island bot mir ein Kontrastprogramm zu dem vorabendlichen aqua und hat somit auch hier einen (kulinarischen) Fassettenreichtum Hong Kongs bewiesen. Die Besonderheit dieses wohnzimmerartigen Restaurants ist die Bedingung Mitglied zu sein um sich überhaupt eine Reservierung zu sichern. Das mit künstlerisch wertvollen Luxusgütern besetzte Restaurant schien mir dafür, dass ein Picasso gleich links neben mir hing ziemlich gediegen und zurückhaltend. Intention dieses "private members Club" ist anscheinend einen Platz für Menschen zu schaffen, die interessiert daran sind Part eines gewissen Lifestyles zu sein (was mir eher lächerlich erscheint, wenn man sich das Restaurant selbst angesehen hat) und gleichzeitig den Mitgliedern das Gefühl eines "zu Hauses" vermitteln möchte.
KEE members embrace all walks of life, from business professionals to social butterflies, every visit to KEE is likely to present interesting encounters.
-> Klingt für mich eher nach mehr Hype als es eigentlich ist. Das Essen ist gut und die Atmosphäre ganz nett, weil es besonders ruhig ist aber für mich persönlich war das kein großartiges Highlight. Klar, neben einem Picasso zu sitzen ist schon etwas Besonderes aber overall war das Restaurant alleine weder aufregend, noch war es mir belebt genug. Ist eben wirklich etwas für die ganzen Businessleute, die ihre Ruhe haben wollen oder für die "Social Butterflies" (was zur Hölle soll ein social butterfly sein!? Eine veroperierte Society-Lady Hong Kongs? Nelson Mandela? Paris Hilton!?). Aber eher nichts für mich. Und Leute, die ein bisschen mehr als 5 andere Gesichter um sich herum haben wollen.

Pacific Place
88 Queensway
香港島 Hong Kong

Kee Club
32 Wellington Street
Hong Kong Island, Hong Kong
2826 2618


Shorts: A&F, Schuhe: Prego, Shirt: RL, Tuch: Irgendwer - Niemand irgendwie.
Kleid: COS, Schuhe: Zara, Gürtel: Motel, Bag: von meiner Mami ;)

Night No. 1 in Hong Kong


Am ersten Abend ging es ins aqua roma/ aqua tokyo, das sich durch den Mix aus japanischer und italienischer Küche auszeichnet.
Auf dem Festland in Kowloon gelegen, ist der Blick auf die Skyline sensationell und ich hatte teilweise wirklich nichts Besseres zu tun als zu fotografieren ;).
Dunkel, in schwarz und rot gehalten und mit gedimmten Lichtern versähen kommt die Skyline im aqua besonders gut zum Vorschein. Ausgezeichnet von diversen Magazinen wie dem Condé Nast Traveller, dem Gourmet Magazin, The Noblesse, der Grazia und der Lifestyle Asia (u.v.m.) spricht die Küche für den gekonnt eingesetzten euro-asiatischen Kontrast ganz für sich!
Die Softshell Crab ist beispielsweise eine der Dinge, in dessen Genuss ich kommen durfte und eignet sich als Vorspeise extrem gut.
Das gesamte Menu sowie weitere Infos gibt es auf der Seite des Restaurants selbst.

aqua roma, aqua tokyo & aqua spirit
29 & 40 Floors
One Peking Road
Tsim Sha Tsui, Hong Kong
T: +852 3427 2288
E: aqua@aqua.com.hk

Soft Shell Crab
Dessert
Skyline


Top: Moschino, Leggingsartige Hose: Zara, Schuhe: Zara

Dienstag, 13. Juli 2010

I'M IN HONG KONG, BITCH. 香港






Hong Kong. 7 Millionen Einwohner. 1.108 km2 Fläche zum Leben. Und ich bin mitten drin!
Schon lange hat mich eine Stadt nicht mehr so fasziniert und zum Staunen gebracht wie Hong Kong. Zugegebenermaßen habe ich mir anfangs nicht wirklich etwas darunter vorstellen können als es hieß, dass die Reise nach China geht. Was fällt einem auch schon ein, wenn man sich nur einmal im Leben in Bangkok aufgehalten hat!? Mir persönlich kamen da nur tausend dauergrinsende Menschen und ein bestimmt sehr chaotisches Stadtbild in den Sinn.
Und wie falsch ich damit doch war!
Weder dauergrinsende Menschen (ganz zu meiner Beruhigung bezüglich meines Aggressionsgrades ;)), noch Chaos bestimmen diese im wahrsten Sinne des Wortes PULSIERENDE Stadt. Sauber, modern und niemals schlafend erscheint Hong Kong wie das neue Manhattan der Zukunft. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen - verspiegelt und mit Lichtern besetzt - zeichnen gerade sie die Skyline aus und sorgen Nachts für ein Lichterschauspiel sondergleichen.
Der Kommunismus, der das Land regiert scheint in Hong Kong mehr als vergessen. Kapitalismus sorgt hier für den notwendigen Umsatz und unterstreicht somit das Potenzial Chinas aus wirklich ALLEM einen Gewinn zu machen. Eine Stadt wie sie gegensätzlicher wohl kaum sein könnte.
Ich bin jetzt den zweiten Tag hier und habe bei Weitem nicht mal die Hälfte von dem gesehen, was diese Stadt noch gekonnt vor mir verbirgt.

Mein Hotel liegt auf Hong Kong Island, während die unten folgenden Bilder auf dem Weg nach Kowloon (aufs Festland) und in Kowloon selbst gemacht wurden. So viele Dinge, die ich hier schreiben könnte und doch bin ich (noch) so sprachlos.
In den folgenden Tagen werde ich warscheinlich etwas präziser mit meiner Beschreibung und meinem persönlichen Eindruck Hong Kongs dienen. Derzeit bin ich einfach nur fasziniert.
Die folgenden Bilder sowie die oben gemachten, sind alle Aufnahmen der letzten beiden Tage. Meine abendlichen/nächtlichen Eindrücke werde ich separat posten. Leider konnte ich nicht früher bloggen, da ich mein USB-Kabel erfolgreich in Köln vergessen habe. Aber auch das lässt sich hier ganz schnell finden. ;)

FashionTV, ich hab dich vermisst! Auch wenn du sinnlos bist!

Auf der Fähre nach Kowloon.
Kowloon

Mittwoch, 7. Juli 2010

Mein morgendlicher Begleiter, KNOCKOUT-FRED.



Shirt: HOLLYWOOD MADE ; Shorts: ABERCROMBIE & FITCH
Oh ja, jetzt wo das IB vorbei ist und ich es erfolgreich bestanden habe, fange ich plötzlich an über Dinge zu schreiben, die weder großartig etwas mit Mode zu tun haben, noch mich unheimlich aufregen. Trotz allem finde ich meine neue Errungenschaft sehr aussagekrätig. Ich wünschte, ich könnte damit wirklich ein wenig mehr anfangen als meinen Kaffee daraus zu trinken aber ich bin mir sicher, dass sich so etwas hier in Köln auch noch finden lässt..! ;) (Vielleicht sollte ich mal einen Abstecher nach Ossendorf oder Kalk wagen!).
Mein Goldstück namens Knockout-Fred wurde von Jean Christophe Karich designt und ist im "Dom" in Köln erhältlich (Nein, nicht der Kölner Dom, sondern das "Dom" in der Ehrenstraße). Ansonsten auf fredandfriends.com !

Samstag, 5. Juni 2010

Labelwatch: Minna by Minna Hepburn




















Bio. Recycling. Fair trade.
Begriffe, die wir alle mit vielen Sachen assoziieren aber wohl nicht ausgerechnet mit Mode und Begriffe, die für viele von uns nicht gerade einladend wirken wenn es um das Thema "fashionable" geht.
Erst letztlich bin ich auf ein Label gestoßen, dessen Designerin genau diese wahrhaftig verwendet und sie in ihrer Modelinie umsetzt: Minna Hepburn.
Die aus Finnland stammende Designerin hat das geschafft, was vielen Designern wohl nicht so schnell zufliegt, wenn sie ihre Kollektion auf den Runways der Fashionweeks präsentieren: Unzählig positive Kritiken, Auszeichnungen diverser englischer Zeitungen wie The Guardian und The Independent sowie Vorstellungen bestimmter Designs in der ELLE, Easy Living, Hot Now und letztendlich auch in der Modebibel, der VOGUE.
Aber was genau zeichnet "Minna" aus? Ist es die sympathisch aussehende Designerin selbst? Sind es ihre umweltfreundlich - und handangefertigten Stoffe? Oder ist es die Mischung aus wunderbaren Akzenten ihrer einzelnen Stücke mit dem Gefühl sogar etwas Gutes für die Umwelt getan zu haben nachdem man beruhigt den "Buy"-Button in ihrem Onlineshop gedrückt hat?
Dezente Farben, die sich über Erdtöne bis hin zu simplen schwarz-weiß
Kontrasten definieren sowie der sich herauskristallisierende Vintage-Touch prägen "Minna" vom Sommer bis hin zum Winter. Jeder ihrer Kollektionen spiegelt die jeweilige Jahreszeit bis zu einem gewissen Grad wieder und stimmt den Träger somit komplett ein.
Nicht schrill, nicht auffällig - genau dort liegt die Signifikanz des Labels: Das Spiel zwischen dezenten Farben und Mustern gemischt mit einer leicht verspielen Note, die durch Spitze und Seide provoziert wird.
Die Frühling/Sommer Kollektion dieses Jahres wird deutlich von weiß geprägt und mit Spitze verziert. Die luftig geschnittenen Tops untermalen die leichte Verspieltheit des Labels und wirken so auf den ersten Blick ... brav. Ich bin mir nicht ganz sicher ob mir das nicht persönlich zu brav ist, jedoch habe ich mein allerliebstes Top schon längst gefunden: Alice . Der Schnitt, die Spitze - perfekt.
Überdies ist mir hier auch die Haardeko ins Auge gestoßen, die mich ein wenig schmunzeln ließ, da ich schon vor ein paar Monaten über den "letzten Schrei" bezüglich Federn im Haar und Haarreifen berichtet habe (s. FeatherFairytales). Auch hier bei "Minna" findet sich diese Variante wieder. Gefällt!
Im Gegensatz zu dieser erfrischenden Kollektion, folgen Minnas Ideen für den kommenden Herbst/Winter, die mich ein wenig zur Kritik einladen. Auch hier dominiert Spitze die ganze Kollektion wieder, was auf den ersten Blick gar nicht so verkehrt scheint. Auch die dunklen Farben und Off-Shoulder Dresses erscheinen anziehend. Doch dann gibt es da diese bodenlangen Maxikleider, die mich leider komplett kalt lassen. Der Schnitt, die Farbe in Kombination - für mich persönlich ein wenig altbacken. Möglicherweise interpretiere ich die Vintage-Note hier auch nur falsch und vielleicht liegt es daran, dass ich mit 169 cm einfach zu klein bin solche Kleider anzuziehen aber als junge Frau empfinde ich solche Kleider viel zu bieder und alternativ. (Mein Hang zu extrem kurzen Kleidern könnte diese Abneigung verstärken). Hier sind mir als Accessoire immer wieder die schwarzen Tauben ins Auge gestochen, die mich leider ein bisschen an Kate Moss' Kollektion von 2007 erinnert, in der sie genau diese Tauben auch als Markenzeichen gewählt hat.
"Minna" erinnert mich irrsinnig an meine Zeit in London. Ihre Stücke sind alle wie ein kleiner Teil von Notting Hill mit seinem Portobello Market und wie gemacht für Londons It-Girls wie Sienna Miller (oder die, die es gerne sein wollen ;)).





















"She's a role model not only for ethical fashion designers but for fashion in general" (Laura Bailey, The Independent)

Und genau dieser Satz reißt letztendlich das raus, was Minna dort hin geführt hat, wo sie jetzt steht. Sie geht als Vorbild für umweltfreundliche Textilien heran und schafft es trotzdem ihren Kollektionen Ausdruck zu verleihen. Sie hält es schlicht und sticht trotzdem hervor. Das Label mag nicht Jedermanns Geschmack entsprechen aber ich persönlich fühle mich sehr geehrt über dieses Label hier berichten zu dürfen.


Ein großer Dank geht an Nadine Mägel, die aufgrund ihrer Tätigkeit für Minna Hepburn zur Zeit aus London mich auf dieses Label aufmerksam gemacht hat!!!

Contact:
Minna
+44 77 9633 4197

minna@minna.co.uk

www.minna.co.uk

www.minnahepburn.com


Available in:
Anthropology , Boutique Emily Evans , Harrods


Donnerstag, 29. April 2010

Christian Louboutin F/W 2010


picturecredit: fashionising.com
Zwischen dem ganzen Lernstress und der sonstigen zwischenmenschlichen Firlefanzerei, hab ich doch mal auch ein bisschen Zeit gefunden mich wieder ein wenig um meinen Blog zu kümmern. Leider fallen kleine Kolumnen & Kommentare derzeit aus, da meine wohl derzeit höchste Priorität (gezwungenermaßen!) mein Schulabschluss ist. Nach 3 Wochen bin ich aber endgültig durch & dann wird auch mein Blog wieder etwas belebter aussehen als er es derzeit tut. Je suis désolée.

Die Liebe zu Schuhen lass ich mir aber trotz all dem Stress nicht nehmen und so ist mir doch glatt die Winterkollektion unseres Gottes mit der roten Sohle ins Auge gesprungen. Interessante Kampagne auch wenn der Fokus fast nicht mehr hauptsächlich auf den Schuhen liegt, sondern eher auf den gesamten Bildern. Stört mich persönlich nicht und regt eher zu einer richtigen Interpretation der Schuhe an - Heels mit korallenartigen Mustern ist dementsprechend der See gewidmet und ein anderer im Leoprint ganz getreu dem Dschungelbuch. Von den verschiedenen Settings der Kampagne mal ganz abgesehen, muss ich aber zugeben, dass mir keiner der Schuhe so wirklich zusagt. Die Stifeletten-Heels im Leoprint wären ganz nett wenn da nicht diese unglaublich prollige Nietenverzierung wäre ... lässt den Schuh billig rüberkommen (da hilft auch keine rote Sohle mehr). Auch für den Rest kann ich mich nicht erwärmen bis auf die Winterstifeletten-Heels mit ihrer Fellverzierung. Mal was anderes. Ansonsten .... hätte es besser sein können.
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